Klaus Wowereit: Kreativität als Berlins Stärke
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Freitag 04. April 2014


"Berlin hat sich in dem Vierteljahrhundert seit 1989 von einer abgeschotteten und geteilten Stadt zu einer weltoffenen, toleranten und kulturell vielfältigen Metropole entwickelt, die Menschen aus aller Welt fasziniert", so Berlins Regierender Bürgermeister in seiner Rede "Berlin - 25 Jahre nach dem Fall der Mauer" am 3. April 2014 in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Der Tag des Mauerfalls, "an dem das Unmögliche möglich wurde", habe in der Stadt enorme Energien freigesetzt., so Wowereit. "Wer das Glück dieses historischen Moments erlebt hat, wird immer daran glauben, dass Mauern – seien sie noch so fest und hoch – überwindbar sind."

Klaus Wowereit hatte auf seiner Lateinamerika-Reise in Buenos Aires Gespräche mit seinem Amtskollegen Mauricio Macri geführt und im Anschluss  mit ihm ein Memorandum zwischen der Berliner Energieagentur und der Umweltschutzagentur des Ministeriums für Umwelt und öffentlichen Raum der Stadt Buenos Aires unterzeichnet, um den Klimaschutz zu verstärken. Zudem eröffnete Wowereit eine Designausstellung. „Design und Kreativität sind der Kitt unserer Partnerschaft“, sagte Wowereit im Designzentrum der argentinischen Metropole. 

Auch in Quito wies Wowereit auf dieBedeutung der Kreativszene in Berlin hin. Nach dem Mauerfall seien manche Schwächen und Probleme unverhofft zu Chancen der Stadt geworden, so der Regierende Bürgermeister. "Von den alten Industrien waren massenhaft leerstehende Flächen und Gebäude zurückgeblieben: Fabrikhallen, Eisenbahnanlagen, stillgelegte Brauereien. Es dauerte nicht lang, bis Künstler, Kreative, Leute ohne Geld aber mit vielen Ideen die freien Flächen eroberten. Es entstanden kleine Bühnen und Cafés, Probenkeller für Musiker, Ateliers für bildende Künstler. Kreativität half, den Leerstand zu füllen. Aus der Not wurde eine Tugend. Und damit begann ein wichtiges Kapitel in der jüngeren Berliner Geschichte. Berlin als Trendsetter und Hotspot der kreativen Szene – von Technomusik über Tanz bis hin zu Design und Bildender Kunst. Und der Umgang mit den offenen Räumen wurde zum Inbegriff eines neuen Berliner Freiheitsgefühls."



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