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Mittwoch 18. Mai 2011


„Gegen den Fachkräftemangel hilft nur frühzeitige Ausbildung“, so Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Gemeinsam mit den Partnern aus dem Steuerungskreis Industriepolitik wirbt der Senat daher seit längerem für mehr Ausbildungsplätze. Bei einem Besuch bei KST Kraftwerks- und Spezialteile GmbH, der ALSTOM Power Service GmbH und dem ABB Training Center GmbH & Co. KG würdigte Klaus Wowereit die Leistungen der beteiligten Unternehmen im Bereich der Berufsausbildung für Jugendliche.
„Berlins Industrie braucht ausgebildete Fachkräfte. Deshalb ist es gut, dass wir uns im Steuerungskreis Industriepolitik darauf geeinigt haben, die Ausbildungsplätze in diesem Feld zu erhöhen. Ein großes Lob für die Unternehmen, die das heute schon machen. Sie sind Vorbild und Herausforderung für alle anderen. Denn der Senat alleine wird den Fachkräftemangel nicht bekämpfen können", sagte Wowereit.

Gleichzeitig forderte er zum bundesweiten „Tag des Ausbildungsplatzes“: „Kein Jugendlicher darf ohne Ausbildung bleiben.“ Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ausbildungsreif sind und einen Ausbildungsplatz suchen, müsse eine Berufsausbildung ermöglicht werden. „Und zwar ohne monatelange Warteschleifen oder Maßnahmen, die nicht als Ausbildungsleistung anerkannt werden.“
Die gute Konjunktur helfe, dieses Ziel zu erreichen. „Aber die Bundesregierung zeigt auch hier, dass sie es einfach nicht kann“, so Wowereit. „Lieber ruht sie sich auf den Konjunkturdaten aus und lässt die jungen Menschen mal wieder im Regen stehen. Ausbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und eine Frage der Zukunftsfähigkeit dieses Landes." Bundesweit hängen 320.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Warteschleifen fest. Dazu kommen 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren, die keinen Schul- oder Berufsabschluss haben, obwohl schon jetzt ein Mangel an Fachkräften droht.

Foto: Paul Glaser



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